Google Qualitätssicherung – Konsequente Spam-Bekämpfung bis hin zu manuellem Eingriff!

Der Ansturm in Sachen Inhaltsarbeit im Zeitalter des „Content is King“ reißt nicht ab. Unzählige Fälle von Spam-Produktion sind, laut Google, zu verzeichnen!

Wir haben hier einige der von Google klassifizierten Spam-Fälle zusammengestellt und in einfachen Worten erklärt. Warnschilder für alle seriösen Inhaltsanbieter die nicht ignoriert werden sollten …

Für Sie als vernünftigen Anbieter mit dem Ziel Werte, Kompetenzen und seriöse Angebote zu übermitteln sind das die Bereiche die Sie großräumig umsegeln sollten um einer bewussten Abstrafung oder sogar der kompletten Entnahme aus dem Index zu entgehen!

Cloaking

Mit Cloaking ist gemeint, den Besuchern einer Website andere Inhalte zu präsentieren als den Suchmaschinen. D.h. unter der gleichen Internetadresse werden unterschiedliche Inhalte ausgeliefert je nach dem welches Programm die Inhalte abruft. Wird beim Zugriff eine Suchmaschine identifiziert so zählt nur noch eines „relevance overdose“. Cloaking ist ein absoluter Regelverstoß gegen die Richtlinien für Webmaster und wird von Google mehr als hart abgestraft.

Beispiele für’s Cloaking:

Suchmaschinen erhalten HTML-Text, ein „normaler“ Benutzer bekommt Bilder, Animationen oder sonstige maschinell schlecht verwertbare Inhalte.
Bei Suchmaschinen-Anfragen werden zusätzlich Texte und damit Keywords eingebaut zur Relevanz-Steigerung die bei normaler Sichtung der Inhalte nicht enthalten wären.

Fazit:
Falscher Ansatz! Mit Hilfe heutiger, moderner Techniken können die Relevanz-Aspekte auch ohne Inhaltsvarianten übermittelt werden – ehrlich und sauber!

Eine abgewandelte Form des Cloaking kommt bei Hacking-Angriffen zum Einsatz: Irreführende Weiterleitungen werden eingebaut. Die Adresse führt dann bei Normalzugriff und Suchmaschinen-Indizierungen auf unterschiedliche Seiten!

Gehackte Adresse

Kriminelle haben eine Seite „gehackt“ und nutzen den illegalen Zugriff um Links und Spam-Inhalte zu platzieren.

Fazit:
Zeitgemäße Schutzmaßnahmen ergreifen zum Schutz des eigenen Online-Angebots. Sollte es zu einem Einbruch kommen schnellst möglich reagieren um nicht als verdächtige Seite schlecht bis gar nicht mehr im Suchmaschinen-Index berücksichtigt zu werden.

Domain-Parking

Wird eine Domäne nicht mehr, noch nicht oder vorübergehend nicht für authentische Inhalte verwendet so ist es immer noch weitverbreitet den Auftritt als Platzhalter zu verwenden oder sogar zu vermieten.

Fazit:
Nicht tun! In aller Regel werden diese Inhalte weder in den Index genommen noch fließen sie in die Bewertungen für andere Seiten ein.

Masse ohne Klasse

Immer wieder finden sich Internet-Angebote mit einer sehr hohen Menge an Daten und suggerieren damit eine hohe Informationsvielfalt. Leider haben diese Angebote häufig geringen oder gar keinen Mehrwert für den Besucher.
Typische Beispiele sind hier Inhaltskopien, Brückenseiten oder Cookie-Cuttter-Seiten. Nicht selten auch Seiten mit automatisch generiertem Inhalt oder platten Ansammlungen von externen Dokumenten.

Fazit:
No, no, no! Abstrafung ist vorprogrammiert.

Künstlich rein – Links herein

Mit künstlichen Links sind bei Google solche Links gemeint, die durch Ankauf oder Linktausch entstanden sind. Identifiert Google solche künstlichen, betrügerischen und rein auf Manipulation ausgelegten externen Links so gelten diese als künstlich.

Fazit:
Nicht tun! Moderater Effekt Abstrafung in aller Konsequenz Verbannung aus dem Index!

Künstlich raus – Links zu anderen

Gleiches Thema wie oben: Unnatürliche, betrügerische Links zur puren Steigerung der Linkanzahl. Auch diese Form der Manipulation führt scnell zur Einstufung als „künstlich“.

Fazit:
Nix gut! Das Ranking wird davon nicht positiv beeinflußt sondern kann rapide in’s Gegenteil umschlagen!

Handgemachter Spam

Beliebte Flächen und Spielwiesen für diese Art von hausgemachtem Spam sind Foren, Gästebücher, Kommentaransammlungen oder einfach nur offene Wiki-Module in einem Auftritt. Die Inhalte sind zwar klar als „menschlichen Ursprungs“ erkennbar, nichts desto trotz von Google als wertloser Datenmüll eingestuft.

Fazit:
Offene, dynamische Inhaltsbereiche einer stringenten Qualitätssicherung durch qualifizierte Moderation unterziehen.

Spam pur

Es gibt auch die Reinstform des Spam: Aggressiv, automatisch und ungeniert. Der Auftritt verwendet dann einfach unsinnige Inhalte, spielt falsche Inhalte vor und verlinkt was das Zeug hält 🙂

Fazit:
Alles ist möglich – bringt aber nichts außer Ärger!

Spam gratis

Durch die Nutzung von kostenfreien Hosting- und DNS-Anbietern kommt es ebenso zur Beimischung von Spam ohne, dass der Seitenbetreiber hierauf Einfluß hat.
Von irgendetwas muss der Bereitsteller der Technik ja auch leben 🙂

Fazit:
Vorsicht – nicht alle Angebote halten was sie versprechen

Unsichtbar und überflüssig

Um die Anforderungen beider Seiten, Mensch und Maschine, gerecht zu werden wird mit den „Stilmitteln“ der Ausblendung durch „Unsichtbarkeit-Machung“ und damit zusätzliche Einblendung für Suchmaschinen gearbeitet. Die damit erreichte Steigerung der Schlüsselwörter aus Sicht der Suchmaschine ist das Ziel.

Fazit:
Funktioniert nicht! Einfach unterlassen!


Inspirationen, Quellen und interessante Adressen im Netz

Google: „Fighting Spam“
google.com -insidesearch-howsearchworks-fighting-spam

Support Google: „Search Console-Hilfe – Unseren Richtlinien folgen – Qualitätsrichtlinien“
support.google.com – webmasters/answer/66355?hl=de